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Baby Grundausstattung für die ersten Wochen

Da ich immer wieder nach Tipps für die Baby-Grundausstattung gefragt werde, habe ich mich hingesetzt und mal alles zusammengefasst, was uns seit der Geburt begleitet hat und meiner Meinung nach eine gute Anschaffung war. Natürlich ist jedes Baby anders und Geschmäcker sind verschieden, die Jahreszeit spielt auch eine wichtige Rolle…

Als ich mit meiner Liste fertig war, war diese doch ganz schön lang. Natürlich ist nicht alles schon vor der Geburt bei uns eingezogen, das Meiste haben wir in den letzten Monaten nach und nach gekauft. Ich habe mir gedacht, dass ich eine kleine Serie hier auf dem Blog starte und fange heute mit den Dingen an, die wir schon vor der Geburt oder direkt danach gebraucht haben.

Daher folgen hier unsere Must Haves für die Grundaustattung für die ersten Wochen und vielleicht braucht die ein oder andere (werdende) Mami noch eine Antwort auf die Frage, was man sich denn noch so wünscht :)
Dieser Beitrag ist nicht gesponsort, enthält aber Werbung, da ich die Produkte, die wir gekauft oder geschenkt bekommen haben, erwähne und verlinkt habe.

Unsere Baby-Grundausstattung für die ersten Wochen

Babybettchen mit Mobile und Himmel

Schlafen und Wickeln (denn daraus bestehen die ersten Tage hauptsächlich…)

  • Bettchen: Wir haben den mitwachsenden Klassiker von Stokke, das Sleepi Mini von meiner Schwiegermama geschenkt bekommen. Mia hat darin von Anfang an gut geschlafen, tagsüber in ihrem Zimmer oder im Wohnzimmer und Nachts direkt neben unserem Bett. Durch die leisen Rollen konnten wir sie ohne Probleme auch schlafend darin von Raum zu Raum schieben. So machen wir es heute in der größeren Variante immer noch.
  • 2 Spannbettlaken, falls mal was daneben geht. Bei Spuck-Kindern braucht man bestimmt mehr, wir sind mit zwei gut ausgekommen.
  • 2 Schlafsäcke in Größe 56/62. Je nachdem, ob ihr ein Sommer oder ein Winterkind erwartet, entsprechend dünner oder dicker. Mit dem Kauf weiterer Schlafsäcke würde ich warten, bis das Baby da ist und man weiß, welche Größe man tatsächlich braucht, denn ein Schlafsack sollte immer passen und nich zu groß sein! Kopfkissen und Decke braucht man am Anfang nicht, dazu wird man aber nicht nur einmal von Hebammen und Ärzten aufgeklärt.
  • Pucken: Mit ca. 5 Wochen haben wir angefangen Mia zu pucken und sind ganz gut mit dem Ergobaby ‚Puck mich Sack‘ klargekommen.
  • Wickelkommode: Wir haben haben einen Wickelaufsatz für unsere Malm-Kommode vom Schweden gekauft. Die 4-Schubladen-Variante der Kommode ist von der Höhe her passend für uns beide, in den Schubladen haben alle Wickelutensilien und Mias Kleidung ordentlich Platz. Bestellt habe ich den Aufsatz und eine passende Wickelunterlage bei New Swedish Design und bin sehr zufrieden mit der Qualität und Verarbeitung. Alles passt perfekt und fühlt sich gut an. Da Mia ein Sommerkind ist und das Zimmer eine recht angenehme Temperatur hat, haben wir uns gegen eine Wäremelampe entschieden und haben bis heute keine.
  • Windeleimer. Es gibt verschiedene Varianten, die formschöne Windelwürste und damit auch unheimlich viel Müll produzieren, die auf Dauer auch ziemlich teuer sind. Und es gibt eine einfache und günstige Lösung: Einen Eimer mit Deckel. Wir haben zweiteres und es reicht völlig aus, den Müllbeutel einmal am Tag rauszubringen. Bei IKEA gibt es ein tolles Set mit dem lustigen Namen ÖNSKLIG, es besteht aus einem Eimer mit Deckel und kleinen Schalen, die man mit Klammern an der Wickelkommode befestigen kann. So hat man alles griffbereit und muss sich nichtmal bücken, um die Windel zu entsorgen. Da wir zu Hause keine Feuchttücher verwenden, nutzen wir eine Schale für Wasser, eine weitere für Einmalwaschlappen oder kleine Waschlappen aus Baumwolle.
  • Windeln. Schafft euch vor der Geburt einen Vorrat für die erste Woche zu Hause an, denn einkaufen gehen ist das letzte, was man in den ersten Tagen zu Hause machen möchte! Im Krankenhaus werden meistens Pampers Premium New Baby Größe 1 verwendet, diese haben wir dann auch weiter genutzt und ich kaufe sie auch heute noch, nur in größer :) Wir hatten Anfangs einen Verbrauch von ca. 8 Windeln am Tag und haben Größe 1 in den ersten 7-8 Wochen verwendet.

 

Foto: Till Gläser

Pflegeartikel

  • Eine gute Babycreme für den Windelbereich reicht am Anfang völlig aus. Ich mag die Calendula-Babycreme von Weleda sehr gerne, sie ist nicht günstig, aber sehr ergiebig und hält ewig. Falls der Po dann doch mal Wund geworden ist, hilft auch die gute alte Penaten-Creme.
  • Fieberthermometer mit flexibler Spitze
  • Nagelschere (Nägel sollten erst nach 6 Wochen geschnitten werden)
  • Haarbürste mit weichen Borsten gehören ebenfalls zur Pflege-Erstausstattung. Babyöl, Lotion etc. braucht man am Anfang wirklich nicht!
  • Badewanne: Wir sind mit dem Flexibath von Stokke ganz glücklich. Der Baby-Einsatz hat für entspanntes Baden gesorgt und wir haben ihn so lange verwendet, bis Mia von alleine sitzen konnte (mit knapp 8 Monaten)

Praktisches

  • Mulltücher: Ich habe ca. 10 Stück gekauft und wir sind bisher gut damit ausgekommen. Die schlichten weißen von HEMA sind ganz ok, ich habe auch welche von LIEWOOD, die sind noch ein klein bisschen weicher und ich mag sie sehr.
  • Stillkissen: auch schon vor der Geburt sinnvoll, beim Stillen für mich am Anfang unersetzlich. Aber auch um das Baby kurz abzulegen. Für mich persönlich ist das Theraline Stillkissen das bequemste. Wir haben Mia in den ersten Wochen auch gerne kurz darauf hingelegt und sie hat es sehr genossen.
  • Feuchttücher: Ich bin begeistert von den WaterWipes, da auf unnötige Lotions verzichtet wird. Perfekt fürs Wickeln unterwegs und spätestens nach der Beikosteinführung gehts hier kaum noch ohne…

 

Foto: Till Gläser

Für Unterwegs

  • Kinderwagen: Keine leichte Wahl und eine Wissenschaft für sich. Wir haben einen Cybex Priam und ich habe den nicht gerade günstigen Kauft nicht eine Sekunde bereut.
  • Babyschale fürs Auto: Cloud Q von Cybex. Die Schale lässt sich in Liegeposition einstellen, das ist Gold wert, wenn man länger unterwegs ist und nicht auch die Kinderwagenwanne mitnehmen möchte. Nachteil: Die Schale ist schwer, mit Baby drin nach ein paar Monaten zu schwer für mich um sie ein paar Meter zu Tragen. Aus dem Auto auf das Kinderwagengestell bekomme ich sie noch gut, aber ein paar Meter unter dem Arm geklemmt ist es nicht mehr schön. Aus diesem Grund habe ich für unseren ersten Urlaub zusätzlich einen Maxi Cosi Citi gebraucht gekauft, dieser ist im Flugzeug zugelassen und für kurze Strecken wie zum Babyschwimmen für mich ideal.
  • Tragetuch: Ich habe Mia von Anfang an gerne getragen, wobei mir in den ersten Wochen ein Tuch lieber war als die feste Trage. Die Tücher von Fastique Kids gibt es auch in gestreift, das musste ich mir einfach kaufen und war auch sehr zufrieden damit.
  • Babytrage: Mein Mann hat Mia lieber in der Trage getragen, wir haben uns die Ergobaby Adapt gekauft, da man diese sehr gut auch an Mini-Babys anpassen kann und keinen extra Neugeborenen-Einsatz braucht. Ich persönlich fand die Trage erst mit ein paar Monaten bequemer als ein Tragetuch, bin aber auch heute noch mit ihr zufrieden.

 

Foto: Till Gläser

Nahrung

Ich hatte großes Glück und hatte von Anfang an wenig Probleme mit dem Stillen. Jedoch verspürte ich schnell den Wunsch, auch mal Muttermilch abpumpen zu wollen und nach einem Milchstau in der ersten Woche zog eine Milchpumpe bei uns ein. Diese bekam ich auf Rezept, gekauft habe ich mir erst etwas später eine eigene. Da Mia auch ohne Probleme (und komplett ohne die vorhergesagte Saugverwirrung!) Muttermilch aus der Flasche trank, waren folgende Artikel ganz praktisch:

 

Kleidung

Der wohl schwierigste Punkt für werdende Mamis. Ich konnte mich vor Mias Geburt noch ganz gut zurückhalten, der Kaufrausch folgte dann dafür danach… Da man nie genau sagen kann, wie groß oder klein das Baby schlüpft, würde ich eine kleine Auswahl Bodies und Basics in Größe 56 oder 62 kaufen und den Rest dann, wenn das Baby da ist und man die Größe weiß… Mia ist mit 51 cm zur Welt gekommen und in den ersten Wochen ist sie auch in Größe 56 noch ziemlich versunken, weshalb ich noch ein paar Teile in Größe 50 gekauft habe.
Für unser Sommerbaby hatten wir:

  • Bodies: 5 Langarm-Wickelbodies , 4 ohne Arm (als Unterwäsche)
  • Hosen: 3 Jogger aus Baumwolle, 2 Leggins mit breitem Bündchen-Bund
  • Pullover/Jäckchen: 3 Baumwoll-Cardigans, es war im Sommer echt schwer welche in ganz kleinen Größen zu bekommen, die meisten fallen zudem auch noch echt groß aus.
  • Strampler/Schlafanzüge: 3 Stück mit Bein, komplett zum knöpfen
  • 2 dünne Mützen
  • 4 paar Söcken

 

Was wir nicht oder nur ganz kurz gebraucht haben

  • Badethermometer: Man kann die Temperatur auch mit dem Fieberthermometer messen
  • Tummy Tub: Für das allererste Bad war der Eimer super und total süß, Mia hat sich danach aber nie wieder friedlich reinsetzen lassen
  • Pucktücher wie die Swaddle Me. Mia wollte sich nicht klassisch mit Armen nach unten pucken lassen und hat sich aus dieser Position immer schnell wieder befreit.
  • Strampler/Einteiler, die nur im unteren Bereich zu knöpfen sind. Gerade am Anfang ist alles, was über den Kopf gezogen werden muss sehr unpraktisch, Bodies gehen noch, alles andere fand ich viel zu stressig.
  • Ein Ring Sling. Diese Tragetuch-Variante fand Mia leider so gar nicht gut.
  • Nasensauger mit Balg: Nach einem Versucht für blöd erklärt und weggeschmissen. Auch unser Kinderarzt hat davon abgeraten.

 

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